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SPD – Fraktion: Kinder auf Schulhöfen besser vor Hitze schützen

Extremwetter wie Hitzewellen etwa gehören zu den offensichtlichsten Gefahren, die Kinder belasten, denn ihre Körper können schlechter mit Hitze umgehen. Darauf hat die Kinderhilfsorganisation UNICEF in diesen Tagen hingewiesen. „Sie schwitzen weniger und haben keine so gute Möglichkeit Wärme abzugeben wie Erwachsene,“ heißt es in einer aktuellen Studie der Organisation.

Die SPD-Fraktion hat für den Schulausschuss am 1. Juli einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt wird, für alle Kaarster Schulen eine Bestandsaufnahme der Schulhöfe und Aufenthaltsbereiche durchzuführen. Dem Ausschuss soll sodann ein Maßnahmenkonzept zur schrittweisen Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Klimaanpassung und der Sicherheit vorgelegt werden.

Die schulpolitische Sprecherin der SPD Vlora Kqiku erläutert: „Dem Gesundheitsschutz der Kinder muss angesichts des Klimawandels auch in Kaarst erhöhte Aufmerksamkeit zu Teil werden.“ Der Fraktionsvorsitzende Werner Kindsmüller ergänzt: „Kinder sind an extremen Hitzetagen besonders gefährdet. Wir müssen die öffentliche Infrastruktur deshalb darauf hin überprüfen, wie wir die Kleinsten besser schützen können.“

Konkret beantragt die SPD, zu prüfen, ob zusätzliche Schattenbereiche durch Baumpflanzungen, Sonnensegel oder Überdachungen geschaffen werden können. Da Kinder mehr Flüssigkeit pro Körpergewicht benötigen als Erwachsende will die SPD auch die Einrichtung beziehungsweise Erweiterung von Trinkwasserspendern geprüft wissen.

Eine weitere Möglichkeit sehen die Sozialdemokraten in mehr Begrünung und der Erhöhung des Baumbestandes. Auch Entsiegelungsmaßnahmen zur Verringerung der Hitzebelastung sollen geprüft werden. Da in Zukunft auch mit vermehrten Starkregen zu rechnen ist, soll die Verwaltung Maßnahmen zur Starkregenvorsorge prüfen.

Pressemitteilung

Antrag