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Seniorenbeirat und SPD fordern Hitzeaktionsplan für Kaarst

Angesichts einer Zunahme der Hitzetage sei ein Hitzeaktionsplan für Kaarst dringend notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer des Gesprächs zwischen der SPD und dem Seniorenbeirat. Vor allem für die Gesundheit älterer Menschen stelle die Hitze eine ernste Gefahr dar, betonten die Vertreter des Seniorenbeirats. Ein kommunaler Hitzeaktionsplan trage dazu bei, das Risiko hitzebedingter Krankheiten und Todesfälle zu verringern. Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Hildegard Kuhlmeier. erinnerte daran, dass die SPD bereits vor einem Jahr die Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans gefordert habe. „Leider ist uns bis heute nichts vorgelegt worden,“ bedauerte sie. Der hohe Anteil von versiegelten Flächen in Kaarst, die sich bei Sonneneinstrahlung enorm aufheizten und die dichte Bebauung, führten zu weit höheren Temperaturen als im Umland. Dies könne zu Differenzen von mehr als 10 Grad führen, erläuterte die SPD-Fraktionsvorsitzende.

„Die Bürgermeisterin darf die gesundheitlichen Risiken nicht länger auf die leichte Schulter nehmen,“ kritisierte die SPD-Vorsitzende Ulrike Bruckner-Kindsmüller und wies darauf hin, dass es bereits seit 2017 Empfehlungen der zuständigen Bundesministerien für die Erstellung von Präventionsplänen gebe, an denen sich Kaarst orientieren könne.

Auch bei den weiteren Themen des Gesprächs stimmten SPD und Seniorenbeirat überein. Beide Seiten halten es für notwendig, dass der Soziale Wohnungsbau in Kaarst angekurbelt wird. Zudem ließ sich die SPD über die Forderung des Seniorenbeirats nach einem On-Demand-Service zur Erweiterung des Angebots im Busverkehr informieren und erklärte, dass sie darin eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Mobilität von Senioren sieht.