Meldung:
Kaarst, 19. Juli 2011
Hetzkampagne gegen IKEA-Planungen nicht förderlich
Die SPD hat sich immer für die Verlagerung des IKEA-Möbelhauses ausgesprochen – wenn auch nicht um jeden Preis. Ziel ist es für uns, einem der größten Arbeitgeber und Steuerzahler in dieser Stadt die Möglichkeit zu Erweiterung zu geben. Die Planungen hierzu sind über Jahre mit Bedacht erfolgt und berücksichtigen den ländlichen Raum und die Ansprüche der Bürger in dieser Stadt.
Daher ist es um so unverständlicher, dass der Vorsitzende des Förderkreises Holzbüttgen Horroszenarien aufmacht und eine Hetzkampagne gegen die Planungen und Ikea gestartet hat und damit die Anwohner mehr als verunsichert.
Weder entsteht, wie von Franjo Rademacher proklamiert, das weltweit größte Ikea-Möbelhaus in Kaarst, noch werden die Planungen „durchgeprügelt“. Die Stadt ist seit mehr als zehn Jahren mit der Planung beschäftigt und geht nun in die Umsetzung. Dabei werden selbstverständlich Bürgereinwände berücksichtigt und die Kaarster und Kaarsterinnen beteiligt.
Der Vorschlag, die Verkaufsfläche von Ikea auf die Größe von Oldenburg zu reduzieren ist geradezu lächerlich. „Herr Rademacher als ehemaliger Unternehmer sollte wissen, dass die Region Oldenburg wohl kaum mit dem Ballungszentrum um Kaarst und dessen Potenzialen und Bedürfnissen zu vergleichen ist“, sagte Fraktionsvorsitzende Elke Beyer. Eine wie von Herrn Rademacher geforderte Reduzierung der Parkflächen dürfte zudem für Holzbüttgen wenig sinnstiftend sein. Die Folge wäre „wildes Parken“, das nicht im Interesse der umliegenden Anwohner und Unternehmen wäre. Auch die von Rademacher so vehement geforderte Begrünung des Gewerbegebietes ist nicht nur allseits gewünscht, sondern vorgesehen. „Aber in keinem Gewerbegebiet dieser Welt wird eine Landesgartenschau errichtet“, sagte Anneli Palmen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Der Charakter von Holzbüttgen wird sich durch die Umsiedlung von Ikea sicher nicht ändern. Der Bau wird am äußersten Rande eines bestehenden Gewerbegebietes entstehen. Die geplante Verkehrsführung wird permanent einer Überprüfung unterzogen, damit die Bewohner des Ortsteils nicht belastet werden.