Pressemitteilung:
Kaarst, 11. Mai 2011
SPD: Vielfalt in der Kaarster Schullandschaft erhalten
„Wir sprechen uns eindeutig dafür aus, die Vielfalt innerhalb der Kaarster Schullandschaft zu erhalten und dauerhaft auszubauen. Um die Attraktivität von Kaarst als Bildungsstandort zu festigen müssen wir jetzt die Weichen stellen. Dazu zählt für uns sowohl der Grundschulstandort in der Kaarster Stadtmitte, wie auch der Erhalt des Schulstandorts Büttgen“, stellte die SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Beyer anlässlich der bevorstehenden Entscheidungen im Rat fest.
„Die SPD Kaarst ist für einen Neubau am Standort Stakerseite. Für uns steht fest, dass kurze Beine auch kurze Wege gehen sollten – und das nicht zum Auto der Eltern, sondern zur Schule. Wir tragen hiermit nicht zuletzt auch dem Elternwillen Rechnung“, ergänzt Ulf Imiela, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Gerade in einer wohlhabenden Stadt wie Kaarst sei es nicht hinnehmbar, eine Entscheidung über einen Schulstandort allein unter haushälterischen Aspekten zu treffen. „Wir stellen bei unseren Überlegungen nicht die Rahmenbedingungen, sondern die Kinder in den Mittelpunkt!“ Auch seien die bisherigen Ansätze für eine Sanierung der Grundschule an der Bussardstraße nicht überzeugend. „Wir halten einen Neubau inklusive des Verkaufs der Bussardstraße auf lange Sicht für potenziell wirtschaftlicher als eine Sanierung,“ erklärt SPD-Parteivorsitzender Kocay Ekici.
Zudem sei die Entscheidung für den Schulstandort Stadtmitte auch aus stadtplanerischer Sicht sinnvoll. „Eine Stadt wie Kaarst sollte in ihrem Zentrum auch unterschiedlich pädagogisch und konfessionell ausgerichtete Schulen haben. Gemeinschaftsgrundschule, Gemeinschaftsgrundschule mit Montessori-Pädagogik, Katholische Grundschule sind ein Garant für die Vielfalt, bieten den Eltern hinreichend Wahlmöglichkeit und bleibt damit für alle attraktiv“, zeigten sich Imiela und Beyer überzeugt.
Daher sieht die SPD auch das Konzept einer Gesamtschule am Schulstandort Büttgen als eine gute Lösung für Kaarst. „Wir sind aber offen, da es uns nicht um eine Überschrift geht. Wir arbeiten im Arbeitskreis Schule mit und werden uns für ein Konzept einsetzen, dass die neue weiterführende Schule integrativen Unterricht vorsieht. Außerdem soll die neue Schule eine eigene Oberstufe haben und als G9 zum Abitur führen“, so Elke Beyer abschließend.