Pressemitteilung:
Kaarst, 01. Dezember 2011
Offener Brief an die DB: Durchfahren der Schnellzüge in den Bahnhöfen Büttgen, Kleinenbroich und Korschenbroich
Immer wieder kommt es an den Bahnhöfen in Büttgen, Kleinenbroich und Korschenbroich zu sehr gefährliche Situationen, wenn Schnellzüge mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Bahnhöfe fahren, ohne abzubremsen.
Bisher ist glücklicherweise noch nichts passiert. Damit das so bleibt, wenden sich die Jusos und die SPD in Korschenbroich und Kaarst deshalb in einem offenen Brief an die Deutsche Bahn. Darin fordern sie die Bahn auf, ihre Zugführer anzuhalten, die Züge vor den Bahnhofsdurchfahrten abzubremsen.
Szenen wie diese, dass morgens aufmerksame Leute andere Bahnfahrer, an den ohnehin schon überfüllten und schmalen Bahnhöfen, im letzten Moment noch von der Bahnsteigkante wegziehen, sind keine Seltenheit. Oft werden die Schnellzüge schlicht für die normalen S-Bahnen gehalten und daher erst im letzten Moment bemerkt. Dies passiert vor allem an Tagen, wenn die Züge schon verspätet sind und die Zugführer versuchen die Verspätungen einzufahren und deshalb oft auf das vorgeschriebene Abbremsen verzichten.
„Eine solche Gefahr kann und darf nicht einfach so billigend in Kauf genommen werden“, erklärte der Vorsitzende der Jusos Christophe Kaucke, denn betroffen seien insbesondere Kinder und ältere Leute, die auf den Bahnhöfen nur schwer Halt finden können. Die Sogwirkung der Züge sei nicht zu unterschätzen.